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KRITIK Ausstellung Explosion dec.2016-ian.2017 Gallery Kronart

Ausstellung  Explosion dec.2016-ian.2017 Gallery Kronart

 

Zwischen dem Fernen und dem Nahen, eine Ausstellung von claracarat Gemälden in der KronArt Gallerie, Brasov

 

Ein liebenswerter Elf, halb Edith Piaf, halb Biker, claracarat malt (mehr als malen, da sie oft feste Materialien ihren Arbeiten hinzufügt) wie ein Meister. So risikoreich es klingen mag, so kann ihr Stil als abstrakter Pointilismus beschrieben werden, welcher, obwohl Seurat und Signacs minutiösen Berührungs-Arbeit geschuldet, eine andere, faszinierend ästhetische Selbsterfüllung beinhaltet.

 

Um die Vergleiche fortzuführen, claracats Ausstellung der KronArt Gallerie fällt zwischen Piet Mondrian und Jackson Pollock, ähnlich mit dem Ersten, kontrastierend mit dem zweiten - und es ist diese Arkodionartige, spielhafte Veränderung von Fokus zwischen dem Entfernten und Nahem, welche dem Besucher die Natur dieser Ausstellung nahe bringt. Spielhaft, aber explosiv - und die Explosion ist das direkte Symbol claracarats künstlerischen Natur. 

 

claracarats künstlerische Genialität und gerissene Spielerei mit möglichen Stilen des Mediums fließt durch ihre Totembeschwörung - in offensichtlicher Art, wie in OKOT, oder als eine verschwommene Präsenz in dem Akteur Pyramiden Paradox. Dann, Sonnenuntergang von Valencia - ist es eine falsche Darstellung oder eine wahre, aber listig gefälschte, Landschaft? Aber wahrscheinlich wäre es gegenstandslos zwischen diesen Arbeiten von magischen und thaumaturgischen Wert von Symbolen und Totems zu sprechen, sowie über deren überzeugende Anwesenheit in Kunst.

 

Gemälde Titel sind lediglich Emblems, Paradigmas oder Hinweise, aber, wie ihre Arbeiten Augen Folger und Farben Tunnel, zeigen ihre Titel ein gutes Verständnis von weiteren Bereichen der Kunst - und, ach, während eine (Maeterlinke?) Metaebene hervorgebracht wird, kann man nicht anders als zu bemerken, wie die Osmose der Kunst scheinbar stur die “modernaires”, claracarat y compris verfolgt... 

 

Aber der Elan künstlerischer Inspiration ist immer gezügelt von der Rationalität einer Gallerie Ausstellung, etwas, das KronArt durch das aufhängen der Gemälde entlang ihrer Tonalitäten bestätigt, dennoch, es gibt viel Chance den Flair von Originalität dieser Arbeiten zu entdecken.

 

Die Arbeiten strahlen eine wunderliche, manchmal dreist kontrastierende Natur aus. Der lustige Fisch und der Phoenix Vogel sind vergnüglich dekorativ, aber auch andere haben ausreichend von “DIESEM kosmischen Gefühls”-- und nicht das komische Ding, allerdings, eines Bereichs (zum Beispiel Deutschland, Claracarats adoptierter Ort), welcher Dinge wie der Tangerin Traum oder das Kraftwerk inspirierte…

 

Wunderlichkeit oder kosmisches Gefühl nichtsdestotrotz, die Schärfe der Gemälde überschneidet sich oft intelligent mit handfesten Materialien wie Streifen von glattem Stoff, und so weiter, über dem Gemälde selbst -- und diese Nebeneinanderstellungen bieten einen guten Anfangspunkt für eine Meditation des “Ist dieses Ding, Wirklichkeit, wirklich geteilt?”

 

Totems, Thaumaturgie, Wundersamkeit, komische Gefühle, dann… könnte Kunst unserer Zeit ein Tönung von Dystopie fehlen, in dem Versuch die Orientierungslosigkeit und Angst jener Zeiten darzustellen? Nein, und Metall Stadt, Claracarats extrem dystopische Vision zeigt dies - metallische Teile von nachlassendem Material zwingen den Geist in einen unendlichen Guss von Schädeln. Dies ist eine Arbeit welche einen Platz in einem Museum verdient, tatsächlich.

 

claracarats hat Erfolg durch das Einbringen von magischen Farben ohne formal wirkender Magie - und blau, das Blau von unserem blauen Planeten - ist die auffallendste Nuance der Malerin. Aber andere Male, rot von kühner Auswahl, wie Lava Felder, der weite Gradient von dunklen Farben, lässt den Betrachter durch potenzielle Bedeutungen wandern (nicht ganz verschieden von der schleichenden Feuchtigkeit, Häuser anfallend, welche Da Vinci einst inspirierte). Claracarats Formen und Farben sind nicht scharf - the schleichen in unseren Geist als Formen ängstlich hinsichtlich unser abgestumpften Grenzen der Wahrnehmung.

 

Jedenfalls, fantasievoll wie es erscheinen mag, Claracarats Gemälde sind eigentlich ein rationaler Akt, welcher es schafft genau jene Irrationalität von Vorstellung zu vermitteln, und den normalen Zustand der Dinge zu aufzuwühlen. Ich liege vielleicht falsch, aber zu versuchen die Wurzeln in rumänischer Gegebenheit von künstlerischem Ausdruck zu finden, kann ich mir einen Bezug ihrer Gemälde zur traditionell kirchlichen Prozessionsbannern vorstellen, oder (aber nicht notwendigerweise in der Olt Gegend), Arbeiten von Volkswebereien, oder… Horia Berneas Gemälden. Und Ich würde gerne sehen wie ihre Kunst eine derartige Richtung erfolgreich erfüllt - da hier, in Brincusi, die Mademoiselle Pogany ähnelnden Form von Claracarats fast figurativen Ademondra ist ein guter Vorbote.

 

Für jene mit einer uneinigen Beziehung zu Kunst, diese Art von Ausdruck ermöglicht vielleicht einen ruhigen Weg zurück in den Schoß von Gemälden.